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Feuchte Makuladegeneration - eine altersabhängige Erkrankung

Was ist die feuchte Makuladegeneration?

Die feuchte Makuladegeneration ist eine Form der "altersabhängigen Makuladegeneration" (AMD), die in den Industrieländern die häufigste zur Erblindung führende Augenerkrankung ist. Die altersabhängige Makuladegeneration tritt etwa ab dem fünfzigsten Lebensjahr auf, die Häufigkeit nimmt mit zunehmendem Alter zu. Von der feuchten Makuladegeneration wird die trockene Form abgegrenzt.

„ Im Alter kommt es häufig zur Degeneration der Makula, es drohen Sehverlust und Erblindung. “

Bei der feuchten Makuladegeneration wachsen durch Vermittlung eines Botenstoffes (VEGF = Vascular Endothelial Growth Factor) neugebildete Blutgefäße in den Bereich der Makula ein. Diese Gefäße wachsen an Stellen, an denen sonst keine Gefäße sind. Die Gefäßwände sind von schlechter Qualität. Deshalb dringt aus diesen Gefäßen Flüssigkeit in die Netzhaut ein, es kommt zu Anschwellungen, manchmal auch zu Blutungen. Dadurch kommt es zu Verzerrungen des Bildes, vergleichbar einer nicht glatt hängenden Projektionsleinwand.

Wir wirkt sich die feuchte Makuladegeneration aus?

Neben Sehstörungen im zentralen Bereich des Gesichtsfeldes – die Umgebung kann erkannt werden – erscheinen aufgrund der Netzhautabhebungen plötzlich gerade Linien als gebogen verlaufend. Aufgrund der Abhebungen der Netzhaut durch Schwellung und Blutung kommt es zu einer schnell fortschreitenden Sehschwäche.

Behandlung der feuchten Makuladegeneration

Schulmedizinische Behandlung der feuchten Makuladegeneration

Tritt eine feuchte Makuladegeneration auf, muss schnell gehandelt werden. Warnhinweis ist verzerrtes Sehen. Sehverluste sind nicht mehr rückgängig zu machen. Undichte Gefäße werden mit einer Lasertherapie verödet.

Bei der photodynamischen Therapie der feuchten Makuladegeneration werden die krankhaften Gefäßneubildungen "verklebt". Dies geschieht dadurch, dass ein bestimmter Farbstoff in den Vene gespritzt wird und dieser dann mittels Laserbestrahlung  in der Netzhaut aktiviert wird.
Bei der transpupillaren Thermotherapie (TTT) der feuchten Makuladegeneration wird durch eine geringgradige Erwärmung des Gewebes im Bereich der Gefäßneubildungen  mittels Infrarotlaserstrahlung eine Eiweißdenaturierung und Zerstörungen von Zellbestandteilen erreicht. Es kommt zur Zerstörung der krankhaften Gewebestrukturen.
Auch eine Operation kommt bei der feuchten Makuladegeneration in Frage: die unter der Netzhaut liegenden Gefäßwucherungen können chirurgisch entfernt werden, manchmal verschiebt man auch die Netzhaut.
Neuerdings versucht man über eine Hemmung des Botenstoffes VEGF  (Gefäßendothel-Wachstumsfaktor) die Gefäßneubildung und damit das Fortschreiten der feuchten Makuladegeneration zu bremsen. Als Hemmstoffe dienen monoklonale Antikörper, die einmal monatlich in das Auge gespritzt werden müssen. Es handelt sich um eine derzeit sehr kostspielige Therapie, wenn die bislang wirksamste für die Behandlung der feuchten Makuladegeneration zugelassenen Substanz, LucentisⓇ, angewandt wird.

Naturheilkundliche Therapie der feuchten Makuladegeneration

Durch den kombinierten Einsatz der ➔ Augenakupunktur nach Boel mit anderen Verfahren lässt sich die feuchte Makuladegeneration ebenso wie die trockene Form sehr positiv beeinflussen. 

Warnsymptome mit dem AMSLER-TEST feststellen

Verzerrungen des Gesichtsfeldes können mit dem AMSLER TEST überprüft werden.  Durch Injektion von Farbstoffen und anschließendem Fotografieren der Netzhaut ("Fluoreszenzangiographie") können undichte Gefäße und Gefäßneubildungen genau lokalisiert werden.

Amsler-Gitter-Test - Anleitung zur Durchführung

  • Tragen Sie eine Brille oder Kontaktlinsen? Dann benutzen Sie diese auch, wenn Sie diesen Test durchführen.
  • Führen Sie den Test – immer "einäugig" – in normalem Leseabstand von 30 bis 40 cm durch.
  • Halten Sie sich ein Auge zu  und fixieren Sie den weißen Punkt in der

Mitte:

  • Ist der Punkt in der Mitte nicht zu sehen?
  • Sehen Sie verzerrte, verbogene oder verschwommene Linien?
  • Sehen Sie dunkle oder verschwommene Stellen?
  • Erscheinen Ihnen die Linien unterbrochen oder fehlen Sie ganz?
  • Sehen die Kästchen unterschiedlich groß aus?

Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge!

Falls einer dieser Effekte auftreten sollte, suchen Sie sofort Ihren Augenarzt auf!
Am besten ist es, Sie kleben sich das Amsler-Gitter an einen Ort, an dem Sie es häufig sehen. So können Sie den Test jeden Tag machen, und Sie bemerken eventuelle Veränderungen Ihrer Sehfähigkeit frühzeitig.

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