KörperSeeleGeist
Tel: 0611 60 15 16
WiesbadenFriedrichstraße 34Tel 0611 60 15 16

Neurodermitis – lästiger Quälgeist

Die Neurodermitis ist nicht nur ein lästiger juckender Quälgeist, sie kann bei ungünstigem Verlauf auch erhebliche körperliche und auch soziale Folgen haben: zum Beispiel können sich Neurodermitis-Erkrankte durch Schlafmangel erschöpfen, aufgrund entstellender Hautveränderungen können sie auch sozial ausgegrenzt werden.

Die Naturheilkunde bietet wirksame Verfahren zur Behandlung der Neurodermitis und können die schulmedizinische Behandlung sinnvoll ergänzen oder auch ersetzen.

Insbesondere die Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger führt in vielen Fällen zum schnellen Abklingen der entzündlichen Veränderungen bei Neurodermitis. Bei schwerer Neurodermitis hilft oft die Cellsymbiosistherapie® nach Dr. Heinrich Kremer

Was ist Neurodermitis und wie machen sich Neurodermitis-Symptome bemerkbar?

Die Neurodermitis ist eine weit verbreitete, nicht ansteckende Hauterkrankung.

In Deutschland weisen etwa vier bis sechs Prozent der Erwachsenen und etwa 15 bis 20 Prozent der Kinder zeitweise Merkmale der Neurodermitis auf.Weitere gebräuchliche Namen für die Neurodermitis sind:atopisches Ekzem (griech. ατοπία, atopía – „Ortlosigkeit“, „nicht zuzuordnen“; griech. έκζεμα, ekzema – „Aufgegangenes“), atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem.

Die Neurodermitis hat sehr unterschiedliche Ausprägungen. 

Angefangen von kaum sichtbaren Hauterscheinungen bis hin zum Befall der fast gesamten Haut bietet der Verlauf der Neurodermitis ein vielfältiges Spektrum.

Kennzeichen der Neurodermitis ist die empfindliche, trockene Haut mit entzündlichen Veränderungen.

Es treten auf: Hautrötung, Verdickung der Haut, Vergröberung der Hautfelderung.

Eine große Plage ist der meist heftige Juckreiz bei der Neurodermitis.

Gerade der Juckreiz ist bei der Neurodermitis ein großes Problem: weil er so quälend ist, führt er früher oder später zum Kratzen. Insbesondere Kinder können es nicht verstehen, warum sie sich nicht kratzen sollen.

Das Kratzen führt zu Verletzungen der Haut, Entzündung und Juckreiz werden noch verstärkt. So können sich Jucken und Kratzen bei der Neurodermitis im Sinne eines Teufelskreises aufschaukeln.

Gerne sind die Armbeugen, die Kniekehlen, das Gesicht und der Hals von den typischen Neurodermitis-Erscheinungen betroffen.

Die Barrierefunktion (Schutzfunktion) der Haut ist bei der Neurodermitis gestört. Damit kommt es gerne zu Infektionen durch Pilze oder Bakterien, die den Verlauf der Neurodermitis komplizieren können.

Ursachen der Neurodermitis – Wie kann man dem Auftreten der Hauterscheinungen vorbeugen?

Die Ursache der Neurodermitis ist noch nicht sicher erforscht. Eine erbliche Komponente der Neurodermitis konnte gezeigt werden. Auch immunologische Faktoren (=Faktoren, die mit der Körper-Abwehr zu tun haben) spielen bei der Neurodermitis eine wichtige Rolle.

  • Stillen: Wegen der genetischen Komponente bei der Entstehung der Neurodermitis ist es wichtig, dass Neugeborene in Familien, in denen allergische Erkrankungen bei Eltern oder Geschwistern bestehen, für sechs Monate voll gestillt werden. Stillen schützt vor allergischen Erkrankungen.  Falls das Stillen unmöglich sein sollte, sollte notfalls HA-Nahrung eingesetzt werden. Beikost sollte frühestens ab dem siebten Lebensmonat gegeben werden, höchstens ein neues Lebensmittel pro Woche.

  • Im Sinne der Allergievorbeugung sollten diese Regeln eigentlich bei allen Neugeborenen angewendet werden. 

  • Umweltfaktoren haben Einfluss auf die Neurodermitis. Auch psychosomatische Zusammenhänge sind offensichtlich, so nimmt die Neurodermitis häufig bei Stressbelastungen zu.

  • Die Nahrung kann wesentlichen Einfluss auf die Neurodermitis haben. So kann das individuelle Weglassen von bestimmten Nahrungsmitteln den Verlauf der Neurodermitis erheblich verbessern.   

  • Häufig spielen Nahrungsmittelunverträglichkeiten von Milch, Ei und Weizen eine große Rolle bei der Neurodermitis.

  • Wichtig ist es für Neurodermitis-Erkrankte, Auslöser von Neurodermitis-Schüben zu vermeiden. Dazu gehören langes Baden, heißes Duschen, manche Kosmetika, Seifen, Reiben (z. B. durch die Nähte der Wäsche), Kratzen, Textilien (auf jeden Fall vor dem ersten Tragen waschen!), Arbeitsstoffe, Rauchen u. v. a.

  • Aufenthalte am Meer oder im Hochgebirge und psychotherapeutische Verfahren (zum Beispiel Hypnotherapie) können die Neurodermitis im Verlauf günstig beeinflussen.

Neurodermitis – chronische Erkrankung

Zusammenhang von Neurodermitis und anderen Erkrankungen

Es gibt Zusammenhänge zwischen der Neurodermitis einerseits und Asthma bronchiale und Heuschnupfen andererseits. Der Milchschorf bei Neugeborenen ist oft eine erste Manifestation einer Neurodermitis.

Die Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung.

Manchmal verschwindet sie noch im Kleinkindesalter, kann dann aber im späteren Leben, zum Beispiel in der Pubertät, wieder auftreten. Die an Neurodermitis Erkrankten können auch im späteren Lebensalter beschwerdefrei werden, oft ohne erkennbaren Grund.

Die Lebensqualität der von Neurodermitis Betroffenen kann – je nach Ausprägung der Erkrankung – stark beeinträchtigt sein. Hierfür ist zum Beispiel der quälende Juckreiz verantwortlich, manchmal Brennen der Haut – beides führt auch zum Schlafmangel und kann somit dem Auftreten einer Erschöpfung Vorschub leisten.

Die Neurodermitis stellt oft eine starke psychische Belastung dar:

Kinder werden oft gehänselt, Betroffene ziehen sich aus falschem Scham über die Hauterkrankung aus sozialen Kontakten zurück.

Es kann zu Problemen in der Schule, auf der Arbeit kommen, auch Freizeitbeschäftigungen können leiden.

Nicht zuletzt kann die Therapie belastend sein.

Neurodermitis – Behandlung: Schulmedizin und Neurodermitis

Schulmedizinisch spielt die Allergiediagnostik bei der Neurodermitis eine große Rolle, um – soweit möglich – Auslöser meiden zu können.


Auf der Haut kann man mit dem PRICK-Test oder Epikutantest allergische Reaktionen auf bestimmte Stoffe nachweisen.

Im Blut kann man IgE-Antikörper mittels RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbent-Test) nachweisen. Die Beurteilung der Ergebnisse sollte ggf. in Zusammenarbeit mit einem allergologisch erfahrenem Arzt erfolgen.

Die Behandlung der Neurodermitis erfolgt symptomatisch mit Pflegesalben, Lotionen und Cremes („Basistherapie“). Häufig enthalten die Basispräparate Harnstoff.

Für die Neurodermitis-Therapie gilt ein „Stufenschema“, je schwerer der Verlauf, desto schwerere „Waffen“ müssen eingesetzt werden.

Ab einer bestimmten Schwere des Verlaufs einer Neurodermitis wird beispielsweise Kortison eingesetzt. Kortison bremst das Immunsystem. Bei sehr schweren Verläufen müssen – zum Glück eher selten – auch andere, wirksamere Medikamente (Immunsuppressiva) zur stärkeren Unterdrückung des Immunsystems eingesetzt werden.

Äußerlich kommen bei der Neurodermitis auch noch Arzneien in zum Einsatz, die das Immunsystem blockieren. Diese Stoffe sind daran zu erkennen, dass der Name Arzneisubstanz auf "-olimus" endet. Einer dieser Stoffe wird aus einem Bodenpilz gewonnen. Er beeinflusst die Funktion der T-Lymphozyten (Abwehrzellen) und der Mastzellen (schütten Histamin aus, führt zu Entzündung und Juckreiz). Leider kann man nicht sicher sein, ob diese Stoffe  bei langfristiger Anwendung unbedenklich sind.

Auch Antibiotika können bei Neurodermitis erforderlich werden, ebenso werden Allergiemedikamente (Antihistaminika) eingesetzt.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten bestehen in der Anwendung von UV-Licht und Salzbädern.

Neurodermitis – Behandlung: Naturheilkunde und Neurodermitis

In der Naturheilkunde und Regulationsmedizin wird versucht, das Krankheitsgeschehen in den gesamten Lebenskontext des Betroffenen einzuordnen. Beim ärztlichen Gespräch, der Erhebung der Anamnese, wird nicht nur nach körperlichen Faktoren gesucht, die die Neurodermitis beeinflussen können, sondern ebenso nach seelischen Faktoren.

Daraus ergibt sich ein Therapiekonzept – ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung, wenn möglich auch alternativ dazu.

Bewährt haben sich bei Neurodermitis die klassische Homöopathie, die Eigenblutbehandlung, das Heilfasten, die Neuraltherapie nach Huneke (Störfeldbeseitigung), die Akupunktur, die Elektroakupunktur nach Voll. Wichtig ist die Entspannung, die  Ernährung, der probiotische Aufbau der Darmflora, ggf. die Gabe von Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelementen.

Besonders gute Erfahrungen gibt es mit der Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger, die häufig schnell zu erheblichen Besserungen der Hauterscheinungen führt.

 

Hier lesen Sie mehr zur Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger.

Bei schwereren Verläufen einer Neurodermitis kann die Oxyvenierung in Kombination mit der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer eingesetzt werden. Die Cellsymbiosistherapie®  ist ein komplexes Therapieverfahren bei chronischen Erkrankungen, das unter anderem die entzündliche Aktivität im Körper herabsetzt. Der wichtigste Teil der Cellsymbiosistherapie® ist die Ernährungsumstellung.

Die Naturheilkunde nutzt bei der Neurodermitis auch die antientzündliche Wirkung von Pflanzen.

 

Hier wären zu nennen Aloe vera, Zaubernuss (Hamamelis virginiana), Kamille (Chamomilla), Ringelblume (Calendula), Ballonrebe (Cardiospermum halicacabum), Eichenrinde (Cortex quercus), Nachtkerzenöl.

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.