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Mittelohrentzündung - Mehr Rückfälle mit Antibiotika

Eine Studie aus der Universität von Utrecht in den Niederlanden zeigt: bei Kindern mit akuter Mittelohrentzündung ist mit dem Einsatz von Antibiotika Zurückhaltung geboten.

Eine Studien in Allgemeinpraxen wertete die Daten von 168 Kindern im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren aus. Die Kinder wurden im Mittel über drei Jahre beobachtet.

Ein Teil der Kinder mit akuter Mittelohrentzündung (akute Otitis media) wurde mit dem Antibiotikum Amoxicillin behandelt, die anderen Kinder erhielten ein Scheinmedikament.

In der Beobachtungszeit hatten 63 Prozent der Kinder aus der Antibiotikagruppe ein Otitis-media-Rezidiv, aber nur 43 Prozent der Kinder, die das Scheinmedikament erhalten hatten.

(Quelle: Rovers M et al.: Recurrence up to 3.5 years after antibiotic treatment of acute otitis media in very young Dutch children: survey of trial participants. BMJ 2009; 338: b2525)

Es sollte bei Kindern mit akuter Mittelohrentzündung also nicht reflexartig zu Antibiotika gegriffen werden. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es manchmal wichtige Gründe gibt, bei bestimmten Krankheitsverläufen doch ein Antibiotikum zu wählen, um Komplikationen zu verhindern.

Deshalb sollte der Krankheitsverlauf ärztlich überwacht werden. Dies gilt natürlich auch bei einer homöopathischen Behandlung, die insbesondere bei Kindern häufig sehr wirkungsvoll ist.



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© Anja Greiner Adam - Fotolia.com
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