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Prostataadenom - Die gutartige Prostatavergrößerung

Häufiger Harndrang? Wir bieten effektive Hilfe bei vergrößerter Prostata.

Lästiges Prostataadenom? - Ihnen kann geholfen werden!

Über Harndrang redet man oft nicht. Harndrang kann jedoch sehr unangenehm und störend sein.

Komplizierte Vorgänge des Nervensystems sorgen im Normalfall dafür, dass sich unsere Harnblase vollständig entleeren kann. Die Harnblase ist der Speicher des von den Nieren ständig gebildeten Urins. Rund fünfmal täglich werden etwa 0,3 bis 0,4 Liter Urin entleert.

Beim Gesunden kündet sich es sich frühzeitig an, wenn die Blase voll ist, selten zwingt der Harndrang zum unmittelbaren Aufsuchen einer Toilette. Ständiger Harndrang und häufiges Wasserlassen kann hingegen ein Krankheitsanzeichen sein.

Harndrang kann Hinweis auf Erkrankungen sein

Nicht selten kommt es zu Harndrang oder anderen Beschwerden beim Wasserlassen. So führen zum Beispiel häufig Stress, Entzündungen der Blase oder der Prostata (Prostatitis), aber auch ein Prostatakarzinom, zum häufigen Entleeren kleiner Urinmengen (Pollakisurie).

Von der Pollakisurie zu unterscheiden sind Abflussstörungen der übervollen Harnblase, wie sie bei der gutartigen Prostatavergrößerung, dem Prostataadenom (=Prostatahyperplasie) auftreten. Es kommt zu einem ständigen Harndrang, es werden kleine Mengen ausgeschieden, ohne dass die Harnblase sich ausreichend entleeren kann ("Überlaufblase").

Der Harndrang kann nicht unterdrückbar sein ("imperativer Harndrang"), unangenehmer Weise kommt es dann gerne  zum Urinverlust, bevor die rettende Toilette erreicht ist.

Folge einer Überlaufblase kann auch der Rückstau von Urin in die Nieren sein. Dadurch kann es zum Funktionsverlust der Nieren kommen, wenn der Arzt nicht rechtzeitig hinzugezogen wird.

Wichtig ist daher: Halten Beschwerden beim Wasserlassen (zum Beispiel häufiger Harndrang)  länger als wenige Tage an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei sehr geringer oder fehlender Urinausscheidung muss sofort ein Arzt konsultiert werden.

Es gibt auch psychische Störungen der Harnentleerung (Paruresis), die außerhalb der privaten Umgebung, zum Beispiel beim Aufsuchen öffentlicher Bedürfnisanstalten auftreten: die Harnentleerung startet teilweise mit erheblicher Verzögerung oder ist ganz unmöglich, obwohl der Betroffene Harndrang empfindet.

Die Prostata

Definition der Prostata 

Die Prostata (προστάτης Vorsteher, Vordermann) oder Vorsteherdrüse ist eine männliche Geschlechtsdrüse und produziert einen Teil der Samenflüssigkeit. Sie liegt unterhalb  der Harnblase. Durch die Mitte der Prostata verläuft die Harnröhre (Urethra). Damit kann das Gewebe der Vorsteherdrüse bei einer krankhaften Prostatavergrößerung (Prostataadenom) die Harnröhre mehr oder weniger zusammendrücken.

Die Lage der Prostata

Bladder = Harnblase

Prostate = Prostata

Rectum = Mastdarm

Seminal vesicle = Samenbläschen

Ejaculatory duct = Samenleiter

Prostatic urethra = Anteil der Harnröhre, der durch die Prostata zieht

So führt das Prostataadenom und die Prostataentzündung zum Harndrang und zu anderen Prostatabeschwerden

Wegen des Verlaufs der Harnröhre durch die Prostata, kann es  durch eine Vergrößerung der Prostata zu Problemen beim Wasserlassen und zum Harndrang kommen.

Die Störungen beim Wasserlassen können Ausmaße erreichen, die die Lebensqualität beeinträchtigen: Viele, die stark von dieser Männer-Volkskrankheit der Prostata betroffen sind, haben einen erheblichen Leidensdruck.

Manche schlafen nachts kaum, weil sie ständig zur Toilette müssen. Wenn sie dann tagsüber unterwegs sind, kennen sie fast jede Toilette der Stadt.

Die Prostata kann vom Enddarm aus mit den Fingern ertastet und untersucht werden.

Des Weiteren kann die Prostata durch Ultraschall untersucht werden. Indirekte Aussagen erhält man auch über Laboruntersuchungen des Blutes.

Prostataadenom – Häufigkeit und Beschwerden

Männer im mittleren bis höheren Lebensalter entwickeln mit der Zeit eine gutartige Vergrößerung der Prostata (= BPH, Benigne Prostata-Hyperplasie).  Das Risiko beträgt 10-20% bei 50 bis 59-jährigen  und 25-35% bei 60 bis 69-jährigen. Etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnt die Prostata schleichend zu wachsen.

Typische – und oft quälende – Symptome: Schmerzen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen, erschwertes und lang andauerndes Wasserlassen. Das kann sogar so weit gehen, dass durch einen Rückstau des Urins die Nieren geschädigt werden.

Die Behandlung der Prostatavergrößerung

Die gutartige Prostatahyperplasie (BPH) kann schulmedizinisch, phytotherapeutisch und mittels Neuraltherapie behandelt werden.

Die schulmedizinische und phytotherapeutische Behandlung des gutartigen Prostataleidens

Behandelt wird die Prostata-Vergrößerung ab einem gewissen Ausmaß durch Medikamente. Hierbei kommen einerseits pflanzliche Präparate zum Einsatz (Kürbiskern-Extrakte, Brennnesselwurzel-Extrakte, Sägepalmen-Fruchtextrakte u. a.) oder auch chemische Präparate, wie Alpha-1-Blocker oder 5-Alphareduktasehemmer.

Falls das nicht ausreichend wirkt, was leider öfters der Fall ist, wird in der Regel die operative Verkleinerung der Prostata durch die Harnröhre hindurch vorgenommen.

Als Standardverfahren gilt hierbei die transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P). Mit einem durch die Harnröhre eingeführten optischen Instrument wird das störende Gewebe unter Video-Kontrolle mit einer Schlingenelektrode mittels Hochfrequenzstrom reseziert ("abgehobelt"). Die entstehenden Gewebespäne werden über das Instrument geborgen und können histologisch (feingeweblich) untersucht werden.

Die TUR-P stellt ein sehr sicheres Verfahren dar, operationsbedingte Risiken sind gering. Das Hauptrisiko resultiert aus einer verstärkten Blutung, die meist jedoch von selbst sistiert. In wenigen Fällen ist jedoch die Gabe von Blutkonserven notwendig oder ein erneuter Eingriff durch die Harnröhre um die Blutungsquelle zu veröden. Weitere, sehr seltene, – allerdings eingreifende – unerwünschte Operationsfolgen stellen eine Impotenz oder eine Inkontinenz dar.

Auch die Thermokoagulation oder die Behandlung mit Laser sind Möglichkeiten der Behandlung einer vergrößerten Prostata. Diese Methoden werden, genau wie die pflanzlichen Arzneien, nicht von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland bezahlt.

Die Neuraltherapie bei Prostatavergrößerung und häufigem Harndrang

Die lästigen Beschwerden bei Prostatavergrößerung - häufiges Wasserlassen und Harndrang – lassen sich mit Therapie-Verfahren der Naturheilkunde gut beeinflussen: Mittel der Wahl ist die Neuraltherapie nach Huneke.

Schon wenige Behandlungen können anhaltend zur deutlichen Verkleinerung der Prostata führen, der Urin kann wieder ungestört fließen.

Die Probleme beim Wasserlassen finden ein Ende, der Harndrang bestimmt nicht mehr den Alltag. Und die Erfolge sind meist länger anhaltend.

Lesen Sie hier mehr über die Neuraltherapie nach Huneke und die Anwendung in unserer Praxis.

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