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Musikermedizin

  • Zusatzqualifikation in Musikermedizin
  • Fachärztin für Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie
  • Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
  • langjährige Tätigkeit als niedergelassene Osteopathin
  • langjährige klinische Tätigkeit in der Unfall- und Kinderchirurgie
  • mehrjährige Facharzttätigkeit in der Traumatologie, Schwerpunkt Endoprothetik
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Entstehung von Musikerkrankheiten

Musikerspezifische Gesundheitsprobleme, seien sie physischer oder psychischer Art, entstehen durch die jeweiligen Gegebenheiten beim Musizieren sowohl beim Berufsmusiker als auch beim Laienmusiker. Berufsmusiker entwickeln zu einem sehr hohen Prozentsatz durch jahrzehntelange Ausübung hochkomplexer und repetitiver Bewegungsmuster am Instrument unterschiedliche Beschwerden mit vorübergehender oder auch chronischer Beeinträchtigung. Je nach Bau- und Spielweise des Instruments werden bestimmte Regionen extrem belastet, da die Haltung am jeweiligen Instrument oft nicht den physischen Gegebenheiten entspricht. Hinzu kommt noch der zeitliche Faktor durch die extreme Anzahl von Überstunden in einer unphysiologischen Haltung, begonnen bereits in der frühen Kindheit und fortgesetzt später im Studium. Beim Berufsmusiker wird Musizieren auf künstlerischem und technischen Höchstleistungsniveau gefordert, die Leistung wird punktgenau abgefordert; Voraussetzung dafür ist körperliche Fitness und mentale Stabilität.

Stress und Lampenfieber

Weiterhin liegt eine Belastung durch das Arbeitsumfeld wie z.B. im Orchestergraben u. a. durch räumliche Enge, unzureichende Beleuchtung oder auch extremen Lautstärkenpegel vor. Nicht zu vernachlässigen ist des Weiteren der Aspekt der psychischen Belastung z. B. durch enorme Konkurrenz, die Auftrittssituation und extremen Leistungsanspruch. Gerade in einer Leistungsgesellschaft werden diese Themen gerne vernachlässigt oder sogar tabuisiert.

Da die Beschwerden eines Musikers sehr vielfältig sein können, ist oftmals eine interdisziplinäre Zusammenarbeit vieler medizinischen Fachgebiete notwendig.

Beispiele musikerspezifischer Erkrankungen sind

  • Muskuloskeletale Störungen, z.B. Halswirbelsäulenbeschwerden, besonders beim hohen Streicher, oder Sehnenscheidenentzündungen
  • akute und chronische Schmerzen
  • Auftrittsangst, Lampenfieber
  • Neurologische Erkrankungen, z.B. fokale Dystonie
  • Probleme mit der Sing- und Sprechstimme
  • Hörprobleme
  • Psychische Erkrankungen

Muskuloskeletale Störungen liegen im Fokus der Behandlung in unserer Praxis.

Diagnostik und Therapie in unserer Praxis in Wiesbaden

Es wird eine klassisch schulmedizinische und auch komplementärmedizinische Therapie mit Schwerpunkt der Manuellen Therapie und der Osteopathischen Medizin durch Frau Dr. Sichardt Jaschke angewandt. Dies erfordert eine ausführliche Besprechung der aktuellen, akuten Problematik sowie eine Erhebung der gesamten Krankengeschichte, gefolgt von einer körperlichen Untersuchung des Bewegungsapparats zur Befunderhebung.

Bei Bedarf wird eine weiterführende Diagnostik wie Labor oder Ultraschalluntersuchung durchgeführt, die sich gerade durch die Möglichkeit der dynamischen Untersuchung (ohne Anwendung von Strahlen) hervorragend eignet bei Erkrankungen von Sehnen und Muskeln. Durch enge Zusammenarbeit mit einer modernen radiologischen Praxis auf der gegenüberliegenden Straßenseite kann auch Röntgenuntersuchung, MRT- oder CT-Diagnostik durchgeführt werden, wenn dies erforderlich sein sollte.

Abschließend erfolgt eine Beratung hinsichtlich der möglichen Therapiemöglichkeiten. In Abhängigkeit vom Beschwerdebild wird eine Manuelle Therapie oder osteopathische Behandlung durchgeführt, eine Anleitung zu Übungen und entsprechendem Verhalten im Alltag gegeben, gegebenenfalls auch eine medikamentöse Therapie eingeleitet.

Sie haben Fragen, wünschen eine Beratung oder weitere Informationen?

So erreichen Sie mich:

e-Mail: guda.sichardt@dr-jaschke.de

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