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Leaky-Gut-Syndrom

„Der Tod sitzt im Darm!“
(Hippokrates von Kos * ca. 460 v. Chr.,- † um 370 v. Chr.).

Hippokrates’ Sichtweise wird von der modernen Forschung zunehmend bestätigt.

„Leaky gut“ (leaky [engl.]: undicht; gut [engl.]: Darm) bedeutet: erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut.

Dadurch können nicht nur Erkrankungen des Darmes entstehen, sondern auch Allergien, Autoimmunprozesse und andere chronische Erkrankungen.

Zu den Funktionen des Darmes gehört die Aufnahme der benötigten Nährstoffe und die Infektabwehr. Der Darm stellt einen wichtigen Bestandteil des Immunsystems dar.

Normalerweise können Nahrungsbestandteile nur bis zu einer bestimmten Größe die Darmschleimhaut passieren. Der Weg vom Darm in den Blutkreislauf geht einmal durch die Zellen der Darmschleimhaut selbst hindurch, andererseits gibt es auch einen Weg zwischen den Darmschleimhautzellen.

Der Weg „zwischen den Zellen hindurch“, geschieht kontrolliert an Verbindungsbrücken zwischen den Darmepithelzellen, so genannten „tight junctions“.

Diese Durchlässigkeit an den „tight junctions“ kann sich zum Beispiel durch Entzündungen, Infektionen, Medikamente, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Zoeliakie, Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz oder Sorbitintoleranz, Einwirkungen von Schwermetallen oder Stresshormonen erhöhen.

Die krankhafte Erhöhung der Durchlässigkeit des Darmes, leaky gut, führt dazu, dass vermehrt Stoffe in den Blutkreislauf eindringen können, die dort normalerweise nicht - oder nicht in in so großen Mengen - vorkommen.

Gegen diese eingedrungenen Substanzen startet der Körper einer starke Immunreaktion, die eine Entzündung der Darmschleimhaut verursacht oder eine schon vorhandene Entzündung verstärkt. Die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut wird noch weiter erhöht. Eingedrungene Nahrungsbestandteile verursachen über die Immunreaktion zusätzliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien.

Irgendwann können sogar Antikörper gegen körpereigenes Gewebe entstehen, so besteht die Möglichkeit der Entwicklung von Autoimmunkrankheiten. Für den Typ-1-Diabetes, Multiple Sklerose und die chronische rheumatische Polyarthritis werden solche Zusammenhänge insbesondere vermutet.

Wirksam behandelt werden kann das Leaky-Gut-Syndrom unter anderem durch Ernährungsumstellung (ProImmunM), Gabe von sekundären Pflanzenstoffen und probiotische Therapie, wie sie Bestandteil der Cellsymbiosistherapie nach Dr. med. Heinrich Kremer ist.

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