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Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, geben wir folgenden Hinweis: Die Cellsymbiosistherapie® ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin bislang nicht anerkannt.

Die Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer ist ein umfassendes Diagnose- und Therapiekonzept, das als Basisbehandlung vieler subakuter und chronischer Erkrankungen dienen kann. Weiterhin kann es die Gesunderhaltung unterstützen.

„ Gestörte Mitochondrien sind Grundlage vieler chronischer Krankheiten. Und genau hier setzt die Cellsymbiosistherapie an. “

Einsatzgebiete der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. Heinrich Kremer

Die Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinrich Kremer bietet sich als grundlegende Therapie bei den meisten chronischen Erkrankungen an. Sie kann in der Lage sein, die Zellfunktion so zu optimieren, dass die durch Zellschädigungen in Schach gehaltenen Selbstheilungskräfte des Körpers und/oder schulmedizinische Therapien wieder greifen können.

Wichtige chronische Erkrankungen, bei denen man ein Vorgehen nach den Regeln der Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinrich Kremer –  zumindest begleitend –  in Erwägung ziehen sollte sind:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßerkrankungen, Immunschwächen, chronische Entzündungen der inneren Organe, chronische Entzündungen der Schleimhäute, Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis),  Burn-out, Erschöpfung, hormonelle Störungen, Autoimmunerkrankungen, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, vorzeitiges Altern, Impotenz, Frigidität, orthopädische Erkrankungen, psychiatrische Erkrankungen, neurologische Erkrankungen (Demenz!), Krebs.

Entstehung der Cellsymbiosistherapie®

Die Cellsymbiosistherapie wurde von dem deutschen Arzt Dr. med. Heinrich Kremer begründet.

Dr. Kremer war als beamteter Arzt leitend in der Behandlung von Drogenkranken tätig. Dabei kam er mit den Fragen zur Diagnostik und Therapie der Immunschwächekrankheit AIDS in Berührung.

Dr. Kremer fand Unstimmigkeiten im offiziellen medizinischen Konzept zur Behandlung von AIDS. Daraufhin gab er aus Gewissensgründen seine sichere beamtete Stelle als Direktor einer deutschen Klinik auf, um sich seinen Forschungen, die später zu seinem Konzept der Cellsymbiosistherapie führen sollten, ganz widmen zu können.

Dr. med. Heinrich Kremer entdeckte die besondere Bedeutung der Fehlfunktionen der Mitochondrien, der Kraftwerke der Zellen, für die Entstehung chronischer Erkrankungen: nicht nur AIDS und Krebs – von diesen Erkrankungen gingen seine Überlegungen ursprünglich aus –, sondern auch Bluthochdruck, Diabetes, Rheuma und andere Volkskrankheiten.

Der Pirmasenser Heilpraktiker Ralf Meyer hat es übernommen, gemeinsam mit Dr. Kremer die bahnbrechenden Erkenntnisse im Kreise von Ärzten und Heilpraktikern im Rahmen der Akademie Cellsymbiosistherapie zu verbreiten. Im Cellsymbiosis-Netzwerk werden Erfahrung und Wissen unter Fachkräften zusammengeführt und ausgetauscht.

Mittlerweile scheint es gesichert zu sein, dass nahezu allen chronischen Erkrankungen auch eine Schädigung oder eine Fehlfunktion der Mitochondrien zugrunde liegt.

Die Entwicklung der Mitochondrien

Dr. Kremer konnte durch sein Studium der weltweiten Grundlagenforschung und auch durch eigene Forschungen zeigen, dass die Bedingungen unter denen die Mitochondrien während ihrer Jahrmillionen dauernden Entwicklung entstanden sind, eine unmittelbare praktische Bedeutung für medizinisches Handeln hat.

Recht komplizierte Vorgänge – in der Wissenschaft schon länger als Endosymbiontentheorie bekannt – haben die Voraussetzung für höheres Leben geschaffen.

Man weiß heute, dass die Mitochondrien aus Bakterien entstanden sind, und zwar aus den aeroben Proteobakterien. Aerobe Bakterien sind Bakterien, die Sauerstoff zur Energiegewinnung benötigen.

Zwei Milliarden Jahre zuvor spielten andere Bakterien eine wesentliche Rolle für die Geschichte der Menschheit, anaerobe Bakterien, die „Archaea“ (früher „Urbakterien“ genannt). Anaerobe Bakterien leben ohne Sauerstoff. Die Archaea stammen aus Zeiten, als es auf der Erde noch keinen Sauerstoff in der Atmosphäre gab. Man kann diese Bakterien heute noch in mehreren hundert Meter Meerestiefen in der Nähe von aktiven Vulkanen finden.

Nun haben diese „Altvorderen“, die Archaea, vor zwei Milliarden Jahren die Proteobakterien in sich aufgenommen. Diese Fusion war eine wichtige Grundlage der Entstehung auch der menschlichen Zelle.

Es erfolgte ein Austausch von genetischem Material zwischen Archaea und Proteobakterien, was für die Funktion der Mitochondrien und der Zelle von erheblicher Bedeutung ist: die Mitochondrien können unter bestimmten Bedingungen von der sauerstoffabhängigen Energiegewinnung auf die anaerobe Energiegewinnung durch die Vergärung von Zucker umschalten.

Was bedeutet das?

Konsequenzen für die Zellfunktion und für die Entstehung chronischer Erkrankungen

In der  Atmungskette der Mitochondrien wird bei optimaler Funktion unter Anwesenheit von Sauerstoff der Energieträger ATP (Adenosintriphosphat) gebildet, der für eine ordnungsgemäße Zellfunktion unverzichtbar ist. Dieser Weg der ATP-Gewinnung wird gesteuert von den Erbinformationen, die aus den Proteobakterien stammen. Alle höheren Leistungen der Zelle sind von diesem Weg der Energiegewinnung abhängig.

Ist hingegen eine Zellteilung notwendig, weil Gewebe regeneriert werden muss, das durch zum Beispiel Verletzung oder Entzündungen geschädigt wurde, schaltet die Zelle auf ihr uraltes Erbprogramm der (anaeroben) Archaea um, das die Zellteilung steuert. Dabei wird im Zellplasma – sehr uneffektiv – energiereiches ATP synthetisiert, wobei die Energie aus der Vergärung von Blutzucker stammt.

Dies ist in einem gesunden Organismus durchaus sinnvoll, weil im Augenblick der Zellteilung die Erbinformationen offen liegen, und durch die aggressiven freien Radikale, die unter den Bedingungen der „normalen“ ATP-Bildung mit Sauerstoff zahlreich entstehen, das Erbgut der Zelle geschädigt werden könnte. Bei der Synthese mit Hilfe von Zuckervergärung entstehen jedoch keine freien Radikale.

Das Zellleistungs-Programm (Erbinformation aus Proteobakterien) ist für die korrekte Zellfunktion erforderlich, das Zellteilungsprogramm (Erbinformation aus den Archaea) für Reparaturen von geschädigtem Gewebe, aber auch - bei Fehlsteuerung - für die Entstehung von Krebs.

Bis vor einigen Jahren wurden die Mitochondrien ausschließlich als "Kraftwerke der Zelle" und das ATP als Energieträger betrachtet. Die neueste Forschung zeigt, dass das ATP-Molekül auch Information aufnehmen und weitergeben kann. ATP ist in der Lage Lichtquanten, elektromagnetische Wellen, aufzunehmen. Als "Antenne" fungiert hier das Adenin, der Grundkörper des Adenosins, mit seinen alternierenden Doppelbindungen.

Die ordnungsgemäße Zellfunktion ist von einer korrekten Informationsverarbeitung, z. B. dem korrekten Auslesen der Betriebsanleitung (= Erbinformation), in der Zelle abhängig. Für die störungsarme Verarbeitung der Information der Lichtquanten ist ein intaktes Mitochondrium erforderlich.

Die gestörte mitochondriale Lichtsteuerung ist Grundlage chronischer Erkrankungen.

Diese und andere umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse sind Grundlage der Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinrich Kremer. Die Cellsymbiosistherapie (CST) will die Funktion der Mitochondrien regulieren und ihre Struktur verbessern oder stabilisieren.

Entzündung als Basis chronischer Erkrankungen

Neuere Forschungen zeigen, dass chronische Entzündungen die Basis vieler chronischer Erkrankungen sind: Herzinfarkt, rheumatologische Erkrankungen, Zuckerkrankheit, Demenz oder Krebs sind Krankheiten, bei deren Entstehung der Übeltäter offenbar „Entzündung“ heißt.

Chronische Entzündungsvorgänge im Körper begünstigen, wie wir heute wissen, die Fehlfunktion der Mitochondrien. Entzündung macht Zellreparatur erforderlich, dazu schalten die Mitochondrien auf das Zellteilungs-Programm um, also das uralte genetische Programm der Archaea. Da die Entzündungsreaktionen durch Zytokine (=Botenstoffe, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren) und den Sympathikus vermittelt werden, finden diese Vorgänge nicht nur lokal begrenzt am Darm, sondern auch an anderen Körperzellen statt.

Für die Entstehung der chronischen Entzündungsvorgänge spielt eine falsche Ernährung eine wichtige Rolle - und die wichtigste Therapie ist die richtige Ernährung.

Studien zeigen beispielsweise, dass eine mediterrane Ernährung Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen zum Verschwinden bringen können, und dass Entzündungswerte im Blut absinken.

Auch Überernährung kann erhebliche Folgen haben: Wenn Fettzellen im Bauchfett maximal mit Fett angefüllt sind, sterben diese ab, die darauf folgende Abwehrreaktion des Körpers sorgt für Entzündungsvorgänge, die chronische Erkrankungen begünstigen können.

Spektrum der Wissenschaft berichtet in seiner Ausgabe vom April 2008 darüber, dass im Tierversuch bei krebskranken Mäusen es nur dann zu einer Metastasierung kam, wenn in der Umgebung des Tumors eine Entzündung vorhanden war.

Auch Abwehrreaktionen gegen das Klebereiweiß Gluten – in Weizen (auch Kamut), Roggen, Hafer, Dinkel und Gerste enthalten – führen zu Entzündungen der Dünndarmschleimhaut, das chronische Krankheitsbild ist als Zöliakie (oder glutensensitive Enteropathie) bekannt. Nährstoffe können nur schlecht aufgenommen werden. Das Risiko für bösartige Erkrankungen scheint erhöht. Auch Zusammenhänge zu anderen Erkrankungen sind beschrieben. Bei Vorliegen einer Eisenmangelanämie muss immer auch an eine Zöliakie als Ursache gedacht werden.

Bei weniger als der Hälfte der Betroffenen treten aber Symptome wie Durchfall, Blähungen, Gewichtsverlust oder Übelkeit auf. Die meisten Betroffenen bleiben demnach unentdeckt.

Weiterhin gibt es für die meisten Menschen individuelle Nahrungsmittel, nach deren Genuss das Immunsystem – vermittelt durch nahrungsmittelspezifische Immunglobuline IgG1 bis IgG3 – Entzündungen in der Darmschleimhaut hervorruft.

Solche nahrungsmittelinduzierten Entzündungen treten meist zeitverzögert nach vier bis 72 Stunden auf, sind demzufolge für den Betroffenen häufig nicht als „unverträglich“ zu erkennen – wenn überhaupt Beschwerden auftreten (z. B. Blähungen, Durchfall, Völlegefühl), können diese aufgrund der Zeitverzögerung nicht mehr sicher mit dem Nahrungsmittel in Verbindung gebracht werden kann.

Die entsprechenden Nahrungsmittel werden im Rahmen der der Cellsymbiosistherapie nach Dr. med. Heinrich Kremer durch eine Blutuntersuchung mittels ProImmun M-Test ermittelt.

Auf dem Labormarkt angebotene Nahrungsmitteltests, die nur IgG4 messen, helfen in diesem Zusammenhang nicht weiter, da IgG4 keine entscheidende Rolle bei der Entstehung entzündlicher Prozesse spielt.

Wesentlicher Bestandteil der Cellsymbiosistherapie nach Dr. med. Heinrich Kremer ist die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten.

Wie läuft die Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer ab?

Zu Beginn steht – wie bei jeder Diagnostik und Therapie – das ausführliche ärztliche Gespräch.

Dann folgt – je nach Situation – eine mehr oder weniger umfangreiche Laboruntersuchung, um das Ausmaß möglicher Schädigungen der Mitochondrien und von nitrosativem Stress zu erfassen. Außerdem sollte ein Mangel oder Überschuss an wichtigen Mikro- und Makronährstoffen laborchemisch erfasst werden.

Eine Stuhluntersuchung erfasst unter anderem Hinweise auf entzündliche Veränderungen der Darmschleimhaut, ein Leaky-Gut-Syndrom und eine mögliche Störung der schleimhautständigen Immunabwehr (sIgA).

Ein Blut-Test auf Unverträglichkeiten von Lebensmitteln (ProImmun M-Test) zeigt Lebensmittel, die über mehrere Monate gemieden werden sollten, um das entzündliche Niveau im Darm zu reduzieren.

Wesentliche Pfeiler der Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinrich Kremer sind:

  • Nahrungsumstellung nach „ProImmun M“, wenn möglich bevorzugt biologisch erzeugte Nahrungsmittel
  • „Protokollinfusionen“ mit wichtigen Stoffen für die Mitochondrienfunktion
  • Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger als sehr wirksame antientzündliche Therapie
  • Darmsanierung durch Zufuhr von probiotischen Zubereitungen
  • Zufuhr von für die Mitochondrienfunktion wichtigen Nährstoffen, insbesondere von Stoffen, für die ein Mangel gezeigt wurde
  • Gabe von natürlichen antientzündlichen Substanzen und Radikalfängern, Gabe von Substanzen, die die Funktion des oberen Verdauungstraktes unterstützen (Curcumin, Polyphenole, Enzymen, Bitterstoffpflanzenextrakte u. a.)

Im Einzelfall können hinzukommen:

  • Schwermetallausleitung und -sanierung
  • psychotherapeutische Maßnahmen
  • Reduzierung oder Eliminierung von potenziell die Mitochondrienfunktion und -struktur störenden Einflüssen (z.B. Elektrosmog, Kosmetika, künstliche Süßstoffe)
  • Mikroenergietherapie, Laser-Therapie
  • Nach den Erfahrungen in unser Praxis lässt sich die Cellsymbiosistherapie nach Dr. Heinrich Kremer hervorragend durch die Neuraltherapie nach Huneke und durch die Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) ergänzen.

Anerkennung der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. Heinrich Kremer durch die Schulmedizin

Die Cellsymbiosistherapie ist von der Schulmedizin bislang nicht anerkannt, obwohl die wesentlichen Bestandteile des Konzeptes durch die Grundlagenforschung bestätigt sind.  Damit zählt die Cellsymbiosistherapie zu den Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin und darf nicht als Methode der Schulmedizin bezeichnet werden.

Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der Cellsymbiosistherapie und anderer damit verbundener Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.

Demnach dürfen die therapeutischen Leistungen nicht als Sachleistung zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden. Auch mit einer Erstattung der Kosten kann nicht gerechnet werden.

Private Krankenversicherungen verhalten sich unterschiedlich, von vielen Krankenversicherungen werden mittlerweile große Teile der Kosten übernommen. Gerade die „Protokollinfusionen“ machen bei der Kostenübernahme immer weniger Schwierigkeiten, offenbar hat sich ihre Qualität auch bei den privaten Kostenträgern herumgesprochen.

Durch die ständige Dokumentationsarbeit des Cellsymbiosis-Netzwerkes besteht die berechtigte Hoffnung, immer mehr Hürden bei der Kostenerstattung beseitigen zu können.

Die Nahrungsergänzungen, die im Konzept für einen gewissen Zeitraum unverzichtbar sind, werden leider meistens nicht erstattet.

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